
Herzlich willkommen, kleiner Freund. Leuchte mir im Dunkeln!
Den oberen Raum der neuen Mensa haben sie Schinkel-Saal genannt. Schinken-Saal wäre der Gesamtsituation angemessener gewesen.
Interludium. Pause. Luft holen. Welt draußen lassen.
Die zeitliche Verdichtung der Ereignisse.
Heuschrecken über Berlin. Mit blauweißen Schildern und gruselseligen Gesichtsausdrücken: Wacht beständig!
Er ist da. Er hat den weiten Weg aus Hongkong auf sich genommen, um hier sagenhaft zu klingen.
19.30: Berge von Käse, Wurst, Brot, Lasagne und Wein.
21.00: Leere Teller, entspannte Menschen unter guten Erinnerungen.
21.30: Ein Gerät fürs Zuhause.
22.00: Menschen mit Gimlet im dunklen Seminarraum verteilt.
24.00: Die Frau tritt nach.
02.00: Die fünf in der Küche.
02.45: Dynamogeräusch. Überfahren aller roten Ampeln.
02.50: Die Penner im dunklen Monbijoupark.
03.00: Zufriedenheit unter Straßenlaternen.
10.30: Seitenwechsel vollzogen.
Die Müdigkeit nach einer Erleichterung ist weit wie der
Horizont. Der morgige Tag wird noch länger.